
Nachdem die Fronten nun geklärt wurden, verlässt Rikkelt den Palast. Dabei wird er von mehreren Leuten beobachtet. Von Griffith, der die Zurückweisung ziemlich leicht nimmt, von Locks, der seine Wut kaum zügeln kann, und von Sirat, der sich auf einem Vorsprung am Gebäude versteckt.
Wieder daheim wartet auf den jungen Schmied eine Menge Arbeit. Gerade hat er einem Händler die gebrochene Achse seines Wagens repariert, kommt schon ein Mann von der Jugendvereinigung, der ihm ein unbekanntes Gerät vorbeigebracht hatte. Es handelt sich hierbei um ein Fass auf Rädern mit einem Schlauch am einen und einer Pumpe am anderen Ende. Rikkelt konnte es sowohl reparieren als auch herausfinden was es ist. Gemeinsam mit Erika betätigt der Mann die Pumpe. Mit hohem Druck schießt Wasser aus dem Schlauch - es ist eine Vorrichtung, um Brände zu löschen. Begeistert verspricht der Mann, seinen Vorgesetzten darüber zu unterrichten und geht wieder. Auch Rikkelt ist trotz aller Vorkommnisse verzaubert von der Stadt. Fließendes Wasser, Gehwege, getrennt von der Straße, und wundersame Gerätschaften, die einfach irgendwo auf ihre Entdeckung warten. Diese eine Stadt ist technologisch viel weiter als jedes Land, das er sich vorstellen kann. Luka meint, mit seinen Fähigkeiten könnte er sehr gefragt sein unter den Schmieden und hohes Ansehen gewinnen. Nicht zu vergessen, dass er ein ehemaliger Falke ist und somit per du mit Griffith. Fuke und Pepe werfen sich ihm daraufhin sofort an den Hals, doch Erika hat was dagegen. Sie macht ihrem Unmut lautstark Luft. Doch Rikkelt zeigt sich davon völlig unbeirrt. Er gibt zu, dass er nicht weiß, ob er bleiben kann. Auf Nachfragen seitens Luka erzählt er von dem Zwischenfall im Palast. Die Damen sind entsetzt über die Sache mit der Ohrfeige. Luka versucht das aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Unter Freunden solle sowas doch unbedeutend sein. Rikkelt hält dagegen, dass es passiert ist, gerade weil sie Waffenbrüder waren. Wenn diese Stadt tatsächlich auf Kosten seiner Kameraden entstanden ist, kann er hier nicht bleiben. Das alles findet Luka zwar schön und gut, aber sie gibt zu bedenken, dass da ja noch Erika ist. Ob er sie etwa in die dämonenverseuchte Wildnis mitnehmen will? Ohne zu zögern sagt das Mädchen, dass sie mit ihm gehen würde, auch wenn ihr offensichtlich nicht ganz wohl dabei ist. Luka gibt nach. Sie meint, egal, welche Entscheidung er träfe, das "was wäre wenn" würde ihn immer verfolgen, worauf sie von ihren Freundinnen wegen ihrer gescheiterten Beziehung zu Jerome geneckt wird. Die Versammlung wird schießlich von Lucy aufgelöst, die es nicht einsieht, die Hausarbeit allein zu machen. Nur Rikkelt und Daiva bleiben zurück, während letzterer meint, wie schön es sein muss, jung zu sein.
Später wandert Rikkelt durch die Stadt. Er besichtigt die riesigen Waffenfabriken, in denen er bemerkt, dass die Arbeiter einfach alles geben, als sei es ihre heilige Pflicht. Etwas außerhalb des Wohngebiets denkt er über seine Kameraden nach und über Lukas Worte. Da ertönt eine fremde Stimme hinter ihm. Zunächst fällt ihm nur die extreme Dunkelheit auf dem Hals einer Statue auf, doch bald kann man einen Umhang und eine Maske erkennen. Es ist Rakshas. Und er kennt das Gefühl, von der Familie getrennt zu sein. Es tut weh, ist aber nichts, worüber man sich sorgen müsste. Unter dem Schutz des Falken würde es seiner Familie an nichts fehlen. Er würde ganz sachte einschlummern und sterben. Während er das sagt, huscht er auf Rikkelt zu und bedroht ihn mit einem Stachel. Da fliegen plötzlich zwei Wurfscheiben heran, denen Rakshas ausweichen muss, und das Stück einer Säule wird sogleich hinterher geworfen. Sirat und die Tapasa sind gerade noch rechtzeitig gekommen. War der Anschlag vom Falken selbst in Auftrag gegeben worden? Oder kam er von Locks? Sirat erkennt jedenfalls, dass der junge Schmied wohl ein paar Geheimnisse des Falken bewahrt...