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Band: 37
Kapitel: 329
Deutscher Titel: Frühlingsblumen (2)
Englischer Titel: The Spring Blossoms Of Another Day (2)
Übersetzter Titel: Frühlingsblüten vergangener Tage (2)
Erschienen am: 22.06.2012
Guts starrt die Pflanze in seiner Zelle verdutzt an. Er bildet sich ein, dort ein kleines Wesen gesehen zu haben, doch bei genauerem Hinsehen muss es sich wohl um eine Halluzination gehandelt haben. Zum weiteren Nachdenken kommt er nicht. Die Zellentür öffnet sich und ein Baron kommt mit ein paar Wachen herein. Er befiehlt Guts aufzustehen, um ihn begutachten zu können, doch als er ihn am Kinn packt, spuckt ihm der Junge ins Gesicht. Die Wachen sind aufgebracht und schlagen Guts, doch der Baron regt sich darüber nicht auf. Er weist die Wachen sogar zurecht, denn würde der Junge weiterhin so behandelt, wäre er nutzlos für seine Zwecke. Während er Guts' Wunden verarztet, eröffnet er ihm, dass er am nächsten Tag ein Duell gegen seinen Sohn ausfechten soll. Er hält seinen Sohn für zu nett und da dessen erster Kampf bevorsteht, möchte er, dass er sich schon mal seinen ersten Orden verdient. Guts beschimpft ihn als einen schrecklichen Vater, doch auch diesmal macht sich der Baron nichts daraus. Er meint noch, Guts dürfe nicht allzu angriffslustig sein, sodass es kein Essen für ihn gäbe, er solle sich vielmehr auf das Heilen konzentrieren. Daraufhin verlassen die Männer die Zelle.
Wieder allein verkriecht sich Guts wieder im Stroh. Die Kälte geht ihm inzwischen bis auf die Knochen. Da erscheint wieder die kleine Gestalt bei der Pflanze. Sie kommt auf ihn zu und kitzelt ihn mit einem Strohhalm an der Nase, woraufhin Guts fürchterlich niesen muss. Verschreckt ergreift das Wesen die Flucht. Sich zugleich verfluchend, weil er mit einer Einbildung redet, redet der Junge beruhigend auf die Kleine ein, verspricht ihr, die Blume nicht zu pflücken, und meint, sie könnten ja Freunde werden. Sofort scheint das Wesen Vertrauen zu fassen. Es stellt sich als Chichi vor und sei ein Blumengeist. Sie erzählt, sie sei Guts dankbar, ihre Blume vor der Ratte gerettet zu haben, denn wenn alle Blätter fort wären, würde Chichi verschwinden. Sie bietet Guts aus Dankbarkeit ihre Hilfe an, der prompt vorschlägt, einer Wache den Zellenschlüssel zu stehlen. Doch Chichi kann das nicht tun, da sie sich nicht allzu weit von ihrer Pflanze entfernen kann. Daraufhin wünscht er sich etwas Wasser. Der Blumengeist tut, was er kann, doch er kann kaum mehr als ein paar Tropfen sammeln. Da bemerkt Chichi, dass ihrem neuen Freund kalt ist. Das ist etwas, wobei sie helfen kann. Sie gibt etwas von der Sonnenwärme ab, die ihre Pflanze den Tag über gespeichert hat und Guts hört auf zu frieren. Als er vor Schmerzen aufstöhnt, sieht Chichi auch seine Wunden. Obwohl er die Situation herunterspielt, will der Blumengeist auch hier unbedingt helfen. Beherzt reißt sie ein Blatt von ihrer Pflanze ab und legt es auf eine der Wunden. Sofort lässt der Schmerz nach und Guts bittet sie, auch die anderen Wunden zu versorgen, sodass er sich wieder gut bewegen kann. Überglücklich macht sich Chichi ans Werk, um plötzlich ganz traurig zu werden. Sie fürchtet, Guts müsse bald gehen, wie die anderen Menschen, die in der Zelle gesessen hatten. Immer war sie alleine mit dem Sonnenschein, der durch das Fenster kommt. Sie liebt den Sonnenschein, hasst ihn allerdings auch, da er immer verschwindet und sie dann der Finsternis der Nacht überlässt. Guts nimmt sie in die Hand und erzählt ihr, auf dem Weg zur Burg habe er viele Blumen (Hirtentäschel) wie die ihre auf einem Hügel gesehen - lauter Freunde von ihr. Er verspricht ihr, ihre Blume mitzunehmen, sobald er dem Gefängnis entkommen könnte. Voller Euphorie fängt Chichi wieder an, Blätter zur Heilung abzureißen. Guts fragt sie, ob es eine so gute Idee sei, die ganzen Blätter abzureißen, doch sie meint nur, er solle alles ihr überlassen und schlafen. Sie sei einfach glücklich, dass endlich jemand sie sehen konnte und freut sich auf ihre Freunde. Eingelullt von der Wärme auf seinem Rücken schläft Guts tatsächlich ein.
Als er aufwacht, ist es bereits wieder hellichter Tag. Er stellt fest, dass sein Fieber gesunken ist - und entdeckt die ganzen Blätter, die an seinen Wunden geklebt hatten. Erschrocken ruft er nach Chichi, doch er sieht sie nicht. Stattdessen entdeckt er ihre Blume, die, völlig blattlos, dabei ist zu verwelken. Er begreift, dass das alles kein Traum war und Chichi eine Manifestation seines naiven kindlichen Ichs, das er loswerden wollte. Abermals ruft er nach Chichi. Da klopft es an der Tür. Die Wachen kommen, um ihn abzuholen. Rasch gräbt er Chichis Pflanze aus und steckt sie in seine Tasche, ehe er in Ketten abgeführt wird...
 

 



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