Die Verfolger halten sich hartnäckig und holen sogar auf. Die Kutsche mit Griffith an Bord ist ihr Ziel. Doch die Falken haben ihnen eine Falle gestellt, Pfeilschauer gehen auf die Königstreuen nieder, doch es hilft nichts, Griffith wird als Geisel genommen und sein geschundener Körper den restlichen Falken präsentiert. Guts wird rasend und erschlägt den Befehlshaber, mit Griffith im Arm. An einer ruhigen Stelle, auf einer Wiese mit Steinen beratschlagen die Falken was nun zu tun sei. Korcas ist missmutig wie immer. Er kann es nicht glauben, dass diese Person Griffith sein soll. Jemand meint dass die Falken noch Bestand haben, da Kjaskar noch dabei ist, doch Judeau meint, dass ohne Griffith nichts mehr so wird wie vorher. Kjaskar bittet um eine Pause. Guts folgt ihr und stellt sie zur Rede. Kjaskar will es zu Ende bringen und bei den Falken bleiben. Griffith beobachtet die beiden, wie sie sich vertraut umarmen, danach wechselst Kjaskar die Verbände von Griffith. Judeau meint zu Guts, dass er anders sei,
kein reiner Falke. Und er sollte diesmal Kjaskar mitnehmen, wenn er wieder die Falken verlassen würde. Sein Stoßtrupp würde Guts allerdings auch weiterhin folgen, doch Guts merkt, dass der Zeitpunkt verpasst ist. Es war vielleicht einmal sein Zuhause, und er hat es einfach nicht bemerkt.
Es wird abend, und Kjaskar tut es leid, dass sie nicht mit Guts gehen kann, da sich Griffith in einem so jämmerlichen Zustand befindet. Doch Guts muss gehen, um Griffith ein wahrer Freund zu sein. Eben jener hat eine Erscheinung von sich selbst, als ehemaliger Griffith in Rüstung, der ihm das Schwert hinstreckt und ihm die Richtung zur Burg weist, der Burg zu der er als kleiner Junge strebte. Griffith ergreift also die Zügel des Wagens und fährt los, die Kutsche holpert über einen Stein und Griffith fliegt in hohem Bogen hinaus. Griffith hat eine Vision, in der ein Hausmann ist, mit Kjaskar zur Frau die ihn füttert und Guts als Kind, die Vision verblasst schnell. Griffith findet sich in einem See wieder, der Himmel ist in blutrotes Abendrot getaucht, Griffith sieht seinen gebrochenen Arm und muss lachen. Er schrammt seinen Hals an einem spitzen Felsen auf und bemerkt den Behelith, der im See treibt. Guts findet den Pferdewagen, die anderen Falken folgen ihm, eine Sonnenfinsternis kündigt sich an.
Guts ruft nach Griffith, selbiger mahnt Guts nicht näher zu kommen. Plötzlich erscheinen jede Menge Dämonen rund um den See, die Falken sind noch ahnungslos. Griffith meint dass Guts ihn auf keinen Fall berührern solle, sonst wären sie nie wieder sie selbst. Guts berührt in an der Schulter, der Behelith verwandelt sich in ein Gesicht, das blutige Tränen weint und am Himmel sowie Boden zeigen sich blutrote Gesichter.
Screenshots zur Episode 23 – Vorabend des Grauens